Bevor es an die fortgeschrittenen Lösungstechniken geht, beginnt jedes Sudoku mit den Grundtechniken. Mit diesen drei einfachen Methoden gehst du jedes Rätsel zuerst durch und füllst die ersten Felder — ganz ohne aufwendige Kandidatenlisten.
Scannen
Da jede der Zahlen von 1 bis 9 in einem Sudoku eben nur einmal pro Zeile, Spalte oder pro Sudoku-Block vorkommen darf, kann man ein Sudoku danach scannen. Als Scannen bezeichnet man nämlich das gedankliche Ausblenden aller übrigen Zahlen, während man nach einer bestimmten Zahl im kompletten Sudoku-Spielfeld sucht. Man kann somit die Zeilen, Spalten oder Blöcke ausmachen, in denen die gesuchte Zahl bereits vorhanden ist.
Auszählen
Eine weitere Strategie beim Lösen eines Sudoku-Rätsels kann die folgende sein: Fehlt beispielsweise in einer Reihe, einer Spalte oder in einem Block jeweils nur noch ein oder zwei der notwendigen 9 Zahlen, kann man diese fehlenden Zahlen durch einfaches Auszählen ermitteln. Dabei geht man also gedanklich jede der Zahlen durch bis man auf eine fehlende Ziffer stößt. Falls mehrere Zahlen fehlen, muss man ggf. durch Scannen weiter eingrenzen.
Gleiche finden
Am besten lässt sich ein Sudoku damit beginnen, zunächst die Zahl zu ermitteln, die besonders häufig in den bereits angegebenen Zahlen vorkommt. Nun prüft man, in welchem der 3×3-Blöcke des Sudoku-Spielfelds diese Zahl noch fehlt. Anhand der Sudoku-Regel, dass in jeder Spalte, jeder Zeile und jedem Block jede der Zahlen von 1 bis 9 nur jeweils einmal vorkommen darf, kann man nun ggf. die Zahl in einem der Blöcke ergänzen.
Weiter mit den fortgeschrittenen Lösungstechniken
Sind die Grundtechniken ausgereizt, beginnt das eigentliche Sudoku-Handwerk: Muster wie Nacktes Paar, X-Wing und Schwertfisch helfen weiter. Die komplette Lösung eines Rätsels führt die Anleitung in 49 Schritten vor.