Heutzutage kennt beinahe jedes Kind im Schulalter Sudokus als kleinen Rätselspaß zwischendurch. Auch in Rätselzeitschriften sind die kleinen quadratischen Herausforderungen nicht mehr wegzudenken. Da auch für Computer und Smartphone Programme existieren, mit welchen man einfach und bequem sein Hirn trainieren und Sudokus lösen kann, ist wohl mit allem Recht zu behaupten, dass sich Sudokus bei Menschen jeglichem Alters erfreuen. Alle Welt spricht von diesen netten, kleinen, japanischen Rätseln. Doch was die wenigstens wissen, ist, dass der Ursprung der Sudokus nicht in Asien, sondern in Mitteleuropa zu suchen ist.

Wer hat's erfunden?

Wie das Zitat einer beliebten Hustenbonbon Marke schon vermuten lässt, lassen sich die Ursprünge des quadratischen Mathematik Rätsels bis in die Schweiz zurückverfolgen. Auch wenn sich sogenannte magische Quadrate bereits deutlich früher in der Geschichte der Menschheit nachweisen lassen (beispielsweise in China um 300 v. Chr., der Legende nach reichen magische Quadrate in China sogar bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurückl), so existieren magische Quadrate mit 9x9 Feldern erst seit dem 18. Jh. n. Chr. Diese wurden vom Mathematiker Leonhard Euler aus der Schweiz erschaffen. Sie waren unter dem Namen "Lateinisches Quadrat" bekannt. Damals mussten in jeder Zeile und Spalte die gleichen lateinischen Buchstaben (daher auch der Name lateinisches Quadrat) eingetragen werden, eine zusätzliche Unterteilung in 3x3 Quadrate gab es damals allerdings noch nicht.
In der Folge gerieten die Rätsel wieder in Vergessenheit. Erst im Jahre 1979 fanden die Rätsel wieder den Weg zu einem breiteren Publikum. Der 74-jährige amerikanische Architekt Howard Garns veröffentlichte in der Zeitschrift Dell Pencil Puzzles and Word Games quadratische Zahlenrätsel unter dem Namen Number Place. Dieser Name wird von der Zeitschrift Dell bis heute beibehalten. Doch auch mit der Veröffentlichung in Amerika hatten die Sudokus immer noch nicht den großen Siegeszug angetreten. Mitte der 1980er Jahre wurden die Rätsel in der japanischen Zeitschrift Nikoli veröffentlicht. Der japanische Name lautete damals auf Deutsch übersetzt in etwa: "Isolieren Sie die Zahlen, denn die Zahlen dürfen nur ein mal vorkommen". Die Rätsel hatten großen Erfolg in Japan und wurden in Folge abgekürzt indem jeweils die erste japanische Silbe beibehalten wurde: Der Name Su-do-ku war geboren und wurde als Marke registriert. Gleichzeitig wurden von Nikoli Richtlinien herausgegeben, nach welchen bis heute alle Sudokus erstellt werden müssen. Dies beinhaltet neben der Möglichkeit diese zu lösen auch unter anderem eine maximale Anzahl an Startzahlen, welche vorgegeben sein dürfen.

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